Antworten auf häufige Fragen (FAQ) zur Navimow X-Serie von Segway
Interessierst du dich für die Segway Navimow X3-Serie oder bist bereits stolzer Besitzer eines Modells (X315 / X330 / X350 / X390)? In diesem Beitrag beantworten wir die häufigsten Fragen (FAQ), die in Foren, Medien und im offiziellen Support gestellt werden. So findest du schnell und verständlich alle wichtigen Informationen auf einen Blick.
Wenn deine Frage fehlt, nutze gerne die Kommentarfunktion am Ende der Seite.
Die X3-Serie umfasst vier Modelle, jeweils für unterschiedlich grosse Flächen ausgelegt:
- X315: für Flächen bis ca. 1.600 m²
- X330: bis etwa 3.000 m²
- X350: bis ca. 6.000 m²
- X390: für Rasenflächen bis maximal 10.000 m²
Wenn du die passende Modellgrösse auswählst, erhältst du die bestmögliche Leistung für deine Rasenpflege.
- X315: Mähzeit ca. 120 Min. | Ladezeit ca. 70 Min.
- X330: Mähzeit ca. 180 Min. | Ladezeit ca. 80 Min.
- X350: Mähzeit ca. 240 Min. | Ladezeit ca. 80 Min.
- X390: Mähzeit ca. 300 Min. | Ladezeit ca. 90 Min.
Dank ihrer hohen Effizienz müssen die Mäher nicht häufig zur Station zurückkehren. Die reale Mähdauer kann durch Steigungen, Graswuchs, Witterung oder Schnitthöhe abweichen.
Tipp: Plane deine Mähzeiten über die App präzise, damit dein Navimow X3 optimal arbeitet.
Nein, die X3-Serie arbeitet kabellos. Die Navigation erfolgt durch das fortschrittliche EFLS 3.0 System (RTK + vSLAM + VIO), das mit Kamera und externer Antenne unterstützt wird. So bewegt sich der Mäher auch durch komplexe Gärten.
Die RTK-Antenne ist entscheidend für die präzise Positionsbestimmung des Navimow X3. Sie sollte möglichst hoch und frei sichtbar zum Himmel angebracht werden, zum Beispiel auf einem Pfahl oder einer Halterung. Dabei ist es ideal, wenn die Antenne eine möglichst freie Sichtrichtung nach Süden hat, da in Mitteleuropa die meisten Satelliten von dort kommen. So wird die Signalqualität und Genauigkeit verbessert.
Achte darauf, dass die Antenne nicht in der Nähe von hohen Bäumen, Gebäuden oder anderen großen Hindernissen platziert wird, da diese das GPS-Signal abschatten oder reflektieren und so die Genauigkeit beeinträchtigen können. Ein Abstand von mindestens 3 bis 5 Metern zu solchen Hindernissen ist empfehlenswert.
Zur Unterstützung gibt die Navimow-App einen «Antennenstandort-Finder» an die Hand, der dir hilft, die beste Position für deine Antenne zu finden und somit optimale GPS-Genauigkeit sicherzustellen.
Der Navimow X3 ist mit einem fortschrittlichen Kamerasystem ausgestattet, das aus drei integrierten Kameras besteht und eine rundum Sicht von etwa 300° ermöglicht. Dank einer intelligenten Bildauswertung (künstliche Intelligenz) kann der Mäher über 150 verschiedene Objekte erkennen – darunter Spielzeug, Gartenmöbel, Menschen oder Tiere.
Das System analysiert die Umgebung in Echtzeit und reagiert automatisch:
- Es verlangsamt die Geschwindigkeit, sobald sich Hindernisse nähern.
- Es weicht gezielt aus, um Kollisionen zu vermeiden.
- Ausserdem gibt es einen speziellen „Haustiermodus“, der die Bewegungen von Tieren erkennt und besonders vorsichtig agiert, um Zusammenstösse mit Haustieren zu verhindern.
Diese Kombination aus mehreren Kameras und intelligenter Bildverarbeitung sorgt dafür, dass dein Rasenroboter sicher, effizient und tierfreundlich arbeitet.
Mit ca. 60 dB arbeitet er sehr leise.
Der Mäher hat ein Alarmsystem für Grenzverletzung und Anheben, GPS-Tracking via App und ein Fach für AirTag oder Ähnliches. Falls er sich entfernt oder gestohlen wird, kannst du mittels integrierter 4G/Wi-Fi-Konnektivität seine Position ermitteln.
Der Navimow X3 ist dank seiner robusten Bauweise spritzwassergeschützt nach IPX5 und kann bei leichtem bis mäßigem Regen betrieben werden. Die App prüft zudem die aktuelle Wetterprognose und kann das Mähen bei aufkommendem Regen automatisch aussetzen, wenn du diese Funktion aktivierst. Generell ist es für den Rasen besser, nicht bei Nässe zu mähen, da nasses Gras schneller beschädigt wird und das Schnittbild leiden kann.
Obwohl die Sensoren und Kameras bei Dunkelheit dank Infrarot- und LED-Unterstützung technisch das Mähen ermöglichen, empfiehlt Segway ausdrücklich, den Mäher nachts nicht einzusetzen, um nachtaktive Tiere wie Igel oder andere Kleintiere zu schützen.
Die Navimow X3-Serie bietet in der App eine umfangreiche Kartenverwaltung. Damit kannst du komplexere Grundstücke effizient verwalten – etwa getrennte Rasenflächen oder unterschiedlich zu mähende Zonen.
Getrennte Rasenflächen
Du kannst mehrere, räumlich getrennte Flächen kartieren und jeweils mit eigenen Einstellungen versehen. Der Mäher kann zwischen diesen Flächen wechseln, sofern ein manueller Transport erfolgt.
Zonenverwaltung
Innerhalb einer Karte kannst du mehrere Zonen anlegen. Diese werden separat angesteuert, z. B. Vorgarten und Hauptgarten. Du kannst Mähpläne individuell pro Zone festlegen.
Virtuelle Sperrzonen
Mit No-Go-Zonen lässt sich der Mäher gezielt aus bestimmten Bereichen fernhalten – etwa Blumenbeeten oder Spielzonen. Diese Sperrzonen kannst du einfach per App einzeichnen.
VisionFence-Off-Bereiche
Falls temporäre Objekte (z. B. Gartenmöbel) die kamerabasierte Erkennung stören, kannst du für einzelne Bereiche die VisionFence-Funktion gezielt deaktivieren.
Du kannst die X3-Serie mit bis zu 5 Benutzern und Geräten über dieselbe App verwalten – praktisch beispielsweise für Familienmitglieder oder im Urlaub.
Die Navimow X3-Serie ist mit 6 rotierenden Messern an der Mähscheibe ausgestattet. Sie sorgen für einen sauberen, gleichmäßigen Schnitt. Die Klingen sind klein, scharf und beweglich montiert – das reduziert Verletzungsgefahr bei Kontakt.
Die Messer sollten während der Mähsaison etwa alle 4–6 Wochen auf Abnutzung geprüft werden. Bei stumpfen, verbogenen oder rostigen Klingen ist ein Wechsel erforderlich – das sorgt für optimale Schnittleistung und schützt den Motor.
So wechselst du die Messer:
- Mäher ausschalten und vom Strom trennen.
Gerät vorsichtig umdrehen (am besten auf eine weiche Unterlage). - Alte Messer mit einem Schraubendreher entfernen.
Neue Messer samt Schrauben montieren (nicht zu fest anziehen – die Klingen müssen frei beweglich bleiben). - Verwende nur Original-Ersatzmesser von Segway – diese sind optimal auf Drehzahl, Balance und Sicherheit abgestimmt.
Damit dein Navimow X3 die Winterpause unbeschadet übersteht und im Frühjahr sofort einsatzbereit ist, solltest du einige wichtige Pflegeschritte beachten.
Akku richtig vorbereiten
Lade den Akku vor der Einlagerung auf etwa 60 %. Schalte den Mäher anschließend aus und trenne ihn von der Ladestation. So wird eine Tiefentladung oder Überladung vermieden, was die Lebensdauer des Akkus verlängert.
Reinigung und Trocknung
Entferne Schmutz, Grasreste und Ablagerungen gründlich vom Mäher. Nimm die Messer ab und säubere sie separat. Achte darauf, dass alle Teile vollständig trocken sind, bevor du das Gerät einlagerst – Feuchtigkeit kann zu Korrosion führen.
Lagerung von Ladestation und Antenne
Baue die Ladestation und die RTK-Antenne ab. Beide Komponenten sollten trocken und frostfrei gelagert werden. Wichtig: Markiere die Position der Antenne genau, zum Beispiel mit einem Stein oder Pflock. Im Frühjahr muss sie wieder exakt an der gleichen Stelle stehen, damit die gespeicherte Karte korrekt funktioniert.
Der richtige Lagerort
Lagere den Mäher bei Temperaturen zwischen +5 °C und +25 °C – zum Beispiel im Keller, Technikraum oder in einer gut isolierten Garage. Vermeide unbedingt Frost oder hohe Luftfeuchtigkeit.
Akkuzustand im Winter prüfen
Über die Wintermonate solltest du alle 3–4 Monate den Akkustand kontrollieren. Der Ladestand sollte nicht unter 20 % und nicht über 80 % liegen. Das verhindert eine vorzeitige Alterung des Akkus.
Neustart im Frühjahr
Nach dem Winter kannst du den Navimow wieder aufladen, einschalten und mit dem Mähen beginnen. Die gespeicherte Karte bleibt in der Regel erhalten. Prüfe dennoch alle Einstellungen sowie die Position der Antenne vor dem ersten Einsatz.
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Weitere Informationen zum Segway Navimow X3-Serie findest du direkt auf der Website des Herstellers.
